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Im Frühjahr sollen die Arbeiten für das „Rathaus-Quartier“ beginnen

Eschweiler. „Ich gehe davon aus, dass der Bürger noch im September sieht, dass da etwas passiert.“ Diese Aussage stammt vom Technischen Beigeordneten Hermann Gödde und beantwortet die Frage, wann denn die Abrissarbeiten im City-Center beginnen. Der Monat neigt sich dem Ende zu. Gödde und Bürgermeister Rudi Bertram hatten ins Rathaus geladen, wo Heinz Götsch von der Grundstück-Entwicklungsgesellschaft GEG und Projektentwickler Andreas Tischler die Pläne für das „Rathaus-Quartier“ vorstellten, das den maroden Komplex City-Center/Hertie ersetzen wird (wir berichteten). Insgesamt entstehen um die 22.000 Quadratmeter Brutto-Geschossfläche, von denen unter anderem 5000 auf barrierefreie Wohnungen entfallen und 12.500 auf den Handel. Mindestens ein Vollsortimenter, ein Discounter und ein Drogeriemarkt sollen sich nach dem Willen der Planer und der Stadt hier ansiedeln, zudem viele kleinere Läden, ein Fitnesscenter, Gastronomie, Ärzte und Büros. Auch können sich Bertram und Gödde gut vorstellen, die Fernuni, den Verein VabW und die Volkshochschule in dem neuen Bürokomplex unterzubringen. Das würde zumindest an der Eichendorffstraße Platz für dringend benötigten Wohnraum schaffen. Insgesamt soll auch mit Blick auf das benachbarte Rathaus die Möglichkeit geschaffen werden, im „Rathaus-Quatier“ auf kurzen Wegen vieles erledigen zu können. Dazu stehen mehrere Hundert Parkplätze bereit, die zum Teil für Kurzzeitparker gedacht sind. Während an der Ecke Inde-/Wollenweberstraße und ebenso an jener zur Peilsgasse hin mehrgeschossige Gebäude entstehen, halten sich die Planer an der Dürener Straße zurück: Hier wird es maximal zweigeschossig zugehen (so wie der neue Kindergarten an der Peilsgasse). Dies geschieht nicht zuletzt aus Rücksicht auf die Anwohner, die ebenso von einem zentralen Anlieferplatz verschont bleiben. Vor Probleme stellte die Planer die Tatsache, dass sowohl zwischen Inde- und Dürener Straße als auch zwischen Peilsgasse und Wollenweberstraße das Geländeniveau um mindestens eine Geschosshöhe abweicht. Barrierefrei und ohne Schrägen soll das „Rathaus-Quartier“ daherkommen. Deswegen wird es keine direkte Verbindung zwischen der Peilsgasse und der Wollenweberstraße geben. Die Einfahrt ins Quartier (und ebenso die Ausfahrt) wird einzig über die Wollenweberstraße möglich sein, die dann nicht mehr Einbahnstraße sein wird. An einem entsprechenden Verkehrskonzept arbeiten die Planer bereits.

Der Abriss des City-Centers soll im März abgeschlossen sein, der Neubau alsdann beginnen. Die komplette Fertigstellung des „Rathaus-Quartiers“ ist für Ende 2020 avisiert, wobei der Handel möglichst schon Ende 2019 eröffnen können soll.

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