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Röhe hat Zukunft: 2. Platz beim Wettbewerb!

Eschweiler. In diesem Jahr hat Röhe am städteregionalen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen. In einer zweistündigen Präsentation konnten die Röher „ihr“ Dorf vorstellen. Mit Kindergarten, Grundschule, Obstwiesen, sinnvoller Baugestaltung und Musikstücken wie der „Plauderei in Jazz“ nach dem Röher Komponisten Wilhelm Rinkens, arrangiert von Dr. Klaus Lumma, oder dem Friedenslied „Wir sind Kinder dieser Erde“ des Röher Komponisten Franz Surges konnte Röhe glänzen. Aus dem Projekt heraus wurden aber auch weitere Ideen entwickelt: Röhe soll barriereärmer werden. Für ältere Menschen sollen Einkaufmöglichkeiten geschaffen werden, in dem diesen ihre Einkäufe nach Hause gebracht werden. Und besonders zukunftsweisend dürfte es sein, wenn es endlich gelänge, für das Baugebiet „Am Römerberg“ einen Investor zu finden.

Am vergangenen Samstag fand in Aachen die Siegerehrung statt. Eine große Abordnung aus Röhe machte sich mit Unterstützung des Ersten und Technischen Beigeordneten Hermann Gödde auf den Weg. Andrea Drossard und Ruth Roelen von der Städteregion moderierten einen spannenden Nachmittag. Die Anspannung stieg schnell an, als die Sonderpreise vergeben wurden. Ein erster Jubel brandete bei den Röhern auf, als der Sonderpreis „Konzeptionelle Entwicklung“ an Röhe vergeben wurde. Dies belegte schon, dass ihre Grundgedanken zu Röhes Zukunft die richtigen waren. Und dann ging es ans Eingemachte, die Plätze wurden vergeben. Röhe erreichte den hervorragenden 2. Platz! Ein Ergebnis, mit dem das Röher Team nicht gerechnet hatte. So weit nach vorne zu kommen, war für schier unmöglich gehalten worden. Glücklich und sichtlich zufrieden konnte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Röher Ortsverein, Klaus Fehr, gemeinsam mit Hermann Gödde die Urkunde in Empfang nehmen. Dass das Rahmenprogramm durch die Röher Bands „Fats Cats & Miss Melli“ sowie der „Renew Brass Band“ unter der Leitung des Röher Dr. Klaus Lumma gestaltet wurde, rundete der positiven Röher Nachmittag ab.

Siegerfeier

Bei der anschließenden Siegerfeier in der Röher Dorfkneipe „Zum Hirsch“ dankte ein sichtlich bewegter Klaus Fehr dem Team. Denn dieses Team hat gut zusammengestanden, viele Ideen entwickelt und wird sich weiterhin bemühen, Röhe zu entwickeln. Und so hat man bei der Feier bereits beschlossen, unter welchen Röher Vereinen und Institutionen die Siegerprämie in Höhe von 1250 Euro (!) sowie die Sachprämien aufgeteilt werden: Der Kindergarten, die Grundschule, die Betreuung der Schulkinder, die Seniorenbetreuung, das Trommler- und Pfeiferkorps Röhe sowie das von Lumma initiierte Hilfswerk St. Augustine erhalten Geldpreise; das Röher Ferienwerk und die Röher Pfadfinder einen Sachpreis.

Schlussendlich zog Fehr ein positives Fazit: „Wir haben in zehn Monaten intensiver Arbeit eng zusammengestanden und vieles für Röhe entwickelt. Jetzt gilt es, dies mit der Unterstützung der Röher Bevölkerung und den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung umzusetzen.“