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Rathaus-Quartier: Fragen an die Stadt

Bezugnehmend auf einen Artikel vom 21. März in der Filmpost, stellen uns in Sachen Rathaus-Quartier viele Bürger berechtigte Fragen, um deren Beantwortung wir die Verantwortlichen bei der Stadt Eschweiler gebeten haben. Hier die Antworten des Technischen Beigeordneten  Hermann Gödde.

1)   Erfreulicherweise gehen die Abrissarbeiten weiter. Dennoch die Frage, wann genau beginnt der Abbruch des City-Center-Flachbaues und des Bauernhofes?

Gödde: Das kann ich momentan nicht genau sagen. Das hängt sehr stark mit zusammen  mit der zu installierenden Brecheranlage. Da muss jetzt Platz geschaffen werden. Das Bauernhof-Gelände wird gebraucht als Lagerfläche

2)   Investor Pieroth teilte gegenüber der Filmpost mit, es bestehe „kein Zeitdruck“. Gibt es einen unterschriebenen städtebaulichen Vertrag zwischen Investor und Stadt Eschweiler, in dem klare Termine und Fristenvorgegeben sind?

Gödde: Es gibt diesbezüglch keinen unterschriebenen städtebaulichen Vertrag.

3)   Die Landesregierung hat unseres Wissens nach Fördergelder genehmigt und bereits an die Stadt Eschweiler ausgezahlt. Hat der Investor diese Fördergelder für den Abriss inzwischen beansprucht bzw. erhalten?

Gödde: Fördermittel hat der Investor noch nicht abgerufen oder ausgezahlt bekommen, weil er auf die Inanspruchnahme verzichtet hat, was steuerliche Gründe hat.

4)   Seit dem 21. September 2017 gibt es auf der Website der Stadt Eschweiler veröffentlichte Pläne der Firma Nesseler/Grünzig. Sind diese in dieser Fassung nach wie vor gültig oder sind einschneidende Veränderungen zu erwarten?

Gödde: Im Grundsatz und inhaltlich stehen die Pläne noch. Die werden zurzeit allerdings noch angepasst. Vor dem Hintergrund der Wünsche einiger Mieter, was die Anlieferungssituation zum Beispiel mit Fahrzeugen bestimmter Größen angeht.

5)   Ist die genaue gewerbliche Mieterstruktur des Projektes, die von Bedeutung für die gesamte Innenstadt ist, inzwischen bekannt, vor allem in Bezug auf die in Aussicht gestellten sieben Fachmarktzentren, die sich dort ansiedeln sollen?

Gödde: Sieben Fachmärkte standen nie zur Diskussion, sondern fünf größere Läden aus dem Nahversorgungsbereich, darunter ein Vollsortimenter, zwei Discounter, ein Drogeriemarkt, ein Textilmarkt. Alles was ich zur gewerblichen Mieterstruktur höre, ist positiv.

Wir bedanken uns für das Gespräch.