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Squash: Niederlage in Bremen, Sieg bei Heimpremiere

Eschweiler. Am vergangenen Samstag ging es für das Team Cadillac aus Eschweiler zum 1. SC Bremen an die Weser. Die Aufstellungen beider Mannschaften versprachen von vornherein ausgeglichene Spiele, da beide Teams auf den Spitzenpositionen mit Unterstützung von ausländische Profis aufliefen. Die Bremer boten das finnische Brüder-Paar Jami und Miko Äijänen auf - beide unterscheiden knapp 20 Weltranglistenplätze. Der ältere Bruder Jami (WR 133) hatte es an Position 1 mit Piedro Schweertman (WR 72) zu tun, Miko (WR 157) bestritt das Spiel an Position 2 gegen Joeri Hapers (WR 166). Die Positionen 3 und 4 wurden auf Eschweiler-Seite von Julian Kischel und Marco Schoeppers bekleidet. Ihnen gegenüber standen der amtierende ü35 Europameister Heiko Schwarzer und der ebenfalls in Finnland lebende Hendrik Vössing.

Schoeppers eröffnetet und verlor nach knappen Sätzen letztendlich mit 0:3, ebenso Kischel. Schweertman konnte durch einen 3:1 Sieg kurzzeitig verkürzen, bevor Hapers sich einem stark aufspielenden Miko Äijänen mit 1:3 geschlagen geben musste -  Bremen gewann somit die Partie mit 3:1.

Vor gut gefüllter heimischer Kulisse konnten die Indestädter das junge Team vom Sportwerk aus Hamburg mit 3:1 besiegen. Lokalmatador Christoph Bluhm eröffnete die Partie gegen den erst 18-jährigen Julius Benthin und musste sich nach knapp 45 Minuten Spielzeit mit 1:3 geschlagen geben. Nun war es an Neuzugang Thijs van der Pluijm (NED), in seinem ersten Spiel für das Team Cadillac zu punkten, was er eindrucksvoll tat. Er gewann gegen den ebenfalls erst 18-jährigen Julius Winkler mit 3:1 und glich aus. Piedro Schweertman hatte mit seinem spanischen Konkurrenten Nilo Vidal (WR 321) wenig Schwierigkeiten und siegte klar mit 3:0 nach Sätzen.

Julian Kischel veredelte mit einem eindrucksvollen Sieg an Position 2 über Bart Wijnhoven (NED) den Tag und sicherte damit den 1. Saisonsieg für das Team Cadillac Eschweiler. Aktuell befindet sich die Mannschaft auf Tabellenplatz 7.

Weiter geht es in 14 Tagen mit zwei Auswärtsspielen beim deutschen Meister in Paderborn und in Harsefeld-Stade.