17.11.2020
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„Herzwochen“ auch im St.-Antonius-Hospital Thema

Die harten Fakten: Vier Millionen Menschen sind in Deutschland von ihr betroffen, sie zählt mit jährlich 465.000 Klinikaufnahmen zu den häufigsten Anlässen für Krankenhausaufenthalte und jedes Jahr sterben über 40.000 Menschen an ihr. Es geht um Herzinsuffizienz, mit der sich auch das Krankenhaus in Eschweiler auseinandersetzt.

Im Mittelpunkt der diesjährigen bundesweiten Herzwochen vom 1. bis 30. November steht die Herzschwäche, auch bekannt als Herzinsuffizienz. Eine tückische Krankheit, die sich zu Beginn zunächst mit schleichenden Symptomen bemerkbar macht. Dazu zählen Atemnot, Leistungsabnahme und geschwollene Beine. Ein großes Problem: Viele Betroffene nehmen solche Symptome oft als altersbedingt hin. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie an einer ernstzunehmenden Erkrankung leiden. Das „schwache Herz“ ist keineswegs eine normale Alterserscheinung. Vielmehr ist frühzeitiges Handeln gefordert. Je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto günstiger ist ihr Verlauf und desto höher ist vor allem die Lebensqualität der Patienten.

Ingo-Elmar Maywald, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin und Sektionsleiter Kardiologie im SAH, weist auf die Bedeutung des Aktionsmonats hin: „Die Corona-Pandemie hindert uns leider derzeit daran, traditionelle, publikumswirksame Patientenveranstaltungen in der Öffentlichkeit durchzuführen. Umso wichtiger ist es für Betroffene, sich rechtzeitig über alternative Kanäle zu informieren. Die Website der Deutschen Herzstiftung www.herzstiftung.de ist dafür bestens geeignet. Gemeinsames Ziel der Stiftung wie aller Fachmediziner ist es, dass möglichst viele Menschen die krankheitstypischen Warnzeichen, mit denen sich die Herzschwäche bemerkbar macht, erkennen. Alle Bürgerinnen und Bürger sollten erfahren, wie man der Herzschwäche entgegenwirken kann.“

Redaktion