08.10.2021
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Berufsmesse gibt Gymnasiasten Perspektiven für die berufliche Zukunft

Welchen Beruf ergreife ich? Soll ich ein Studium, eine Ausbildung oder doch beides in Angriff nehmen? Den Schüler:innen der Oberstufe des Städtischen Gymnasiums wurde mit der zweiten Auflage der Berufsmesse Orientierung für die eigene berufliche Zukunft gegeben.

Über 150 Jugendliche informierten sich am Donnerstagnachmittag bei 18 Ausstellern über die Möglichkeiten, die sie nach dem Abitur haben. Lokale Unternehmen und Arbeitgeber wie Bundeswehr, Polizei, die Stadt Eschweiler, die Sparkasse Aachen und die Raiffeisen-Bank stellten sich vor und kamen mit den potentiellen Nachwuchskräften ins Gespräch. Und auch die Hochschulen wie RWTH und FH Aachen waren präsent, um einen Überblick über das eigene Angebot zu geben.

Bei der Berufsmesse wurden somit unterschiedliche Geschmäcker bedient. Nachdem die Messe vor drei Jahren ins Leben gerufen wurde, war der Plan, sie alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Coronabedingt musste sie im vergangenen Jahr jedoch verschoben werden. Während nun in der Mensa des Städtischen Gymnasiums ein Rundgang durch verschiedene berufliche Optionen möglich war, boten im Obergeschoss Vorträge von den verschiedenen Ausstellern den Jugendlichen weitere Informationen. Im zweiten Teil der Berufsmesse fanden eine Reihe von Workshops durch den Rotarier Club statt. Dort wurden auch Berufsbilder wie Medizin, Jura oder Ingenieurwesen vorgestellt.

„Wie werben Firmen und Hochschulen um junge Menschen? Welche Probleme haben Unternehmen, Nachwuchs zu gewinnen? Inwieweit kümmern sich Schulen um die Berufsberatung ihrer Schülerschaft?“ Das Städtische Gymnasium ist sich sicher, dass sich in den vergangenen Jahren in den Schulen viel getan hat. Anke Fries-Ewert, die am Gymnasium für die Berufs- und Studienberatung der Schüler:innen mit verantwortlich ist, schildert, dass nicht jeder Abiturient ein Studium bevorzugt, bei dem er oder sie sich im Vergleich zu anderen (Aus-)Bildungswegen recht eigenständig organisieren muss. So sei das Interesse beispielsweise für die Bundeswehr groß, die vielfältige Studienmöglichkeiten bei einer stärker vorgegebenen Struktur bietet.

Manuel Hauck