08.01.2021
1 Foto

Corona-Virus - Aktueller Stand 08.01.2021

Hier die Tagesübersicht vom 08.01.2021 über aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus.

Erkrankte, Genesene und Todesfälle:
Nach aktuellem Stand gibt es seit Beginn der Zählung im Februar 15.211 bestätigte Corona-Patienten, von denen mittlerweile 13.473 wieder aus der Quarantäne entlassen wurden. Aktuell sind nach offiziellen Meldungen 1.413 Menschen in der StädteRegion am Corona-Virus erkrankt und bisher 325 Menschen verstorben. In den vergangenen Tagen sind eine Frau und fünf Männer, die zuvor positiv auf das Corona Virus getestet wurden, gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 116.

Zahlen der einzelnen Städte (Aktive Fälle/Gesamtzahl):
- Aachen: 591/6.451 (104)
- Alsdorf: 114/1.366 (129)
- Baesweiler: 48/945 (70)
- Eschweiler: 179/1.474 (140)
- Herzogenrath: 157/1.315 (201)
- Monschau: 28/228 (94)
- Roetgen: 8/219 (12)
- Simmerath: 38/372 (71)
- Stolberg: 124/1.686 (97)
- Würselen: 126/1.155 (152)

Coronaschutzverordnung:
Bund und Länder sind sich bei der jüngst stattgefundenen Konferenz einig, dass die Corona-Maßnahmen bis zum 31. Januar verlängert werden. Das Ziel ist es, dass in den Landkreisen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 liegt.

Kontaktbeschränkungen:
Erweitert zu den bisherigen Beschlüssen sind nun private Zusammenkünfte mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Arbeitgeber werden dringend darum gebeten, großzügig Möglichkeiten für Home-Office zu schaffen.

Kindertageseinrichtungen:
Die Förderung von Kindern in allen Kindertageseinrichtungen (einschließlich Hort- und Spielgruppen), Kindertagespflegestellen und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen ist nur im Rahmen eines eingeschränkten Pandemiebetriebs zulässig. Diese Betriebe haben geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen erwachsenen Personen und zur Rückverfolgbarkeit der Kontakte sicherzustellen. Kann der Mindestabstand zwischen erwachsenen Personen, insbesondere beim Betreten und Verlassen der Betreuungsangebote, nicht eingehalten werden, ist eine Alltagsmaske zu tragen. In den Kindertageseinrichtungen hat die Betreuung in festen Gruppen zu erfolgen. Eine Gruppe besteht grundsätzlich aus fest zugeordneten und genutzten Räumlichkeiten, einer festen Zusammensetzung der Kinder und in der Regel einem festen Personalstamm. Die einzelnen Gruppen sollen keinen unmittelbaren Kontakt zueinander haben. Offene und teiloffene Konzepte dürfen nicht umgesetzt werden. Geschwisterkinder sollen in der Regel in derselben Gruppe betreut werden. Um die Umsetzung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen zu ermöglichen, werden in Kindertageseinrichtungen, mit Ausnahme von Hortgruppen, die individuellen Betreuungszeiten um bis zu zehn Stunden eingeschränkt. In der Kindertagespflege erfolgt die Betreuung der Kinder im zeitlichen Umfang der Betreuungsverträge. In Großtagespflegestellen soll nach Möglichkeit eine räumliche Trennung der einzelnen Kindertagespflegepersonen mit den ihnen jeweils zugeordneten Kindern für die gesamte tägliche Betreuungszeit eingehalten werden. Kinder, für die der Besuch eines Betreuungsangebotes als Folge einer familiengerichtlichen Entscheidung oder im Rahmen von Kindeswohlgefährdung erforderlich ist, sind von den Einschränkungen der Betreuungszeit ausgenommen. Weitere Ausnahme zu Einschränkungen der Betreuungszeit können zugelassen werden. Diese Verordnungen treten mit Ablauf des 31. Januar 2021 außer Kraft.

Schulunterricht:
Mehrere Maßnahmen bringt das Land NRW auf den Weg. So wird der Präsenzunterricht bis zum 31.01.2021 ausgesetzt. Nach den Weihnachtsferien findet somit ab dem 11.01.2021 Distanzunterricht statt. Diese Regelung gilt auch in Abschlussklassen. Ein Zeitraum von zwei Tagen soll dabei für die Schulen als organisatorischer Puffer dienen, sodass diese Maßnahme spätestens ab dem 13.01.2021 umgesetzt werden soll. Ein Betreuungsangebot für Schüler der Klassen 1 bis 6, die nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, soll sichergestellt werden. Bei Schülern mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung muss eine Betreuung, die über diese Klassenstufe hinausgeht, abgesprochen werden. Bis zum 31.01.2021 sollen keine Klassenarbeiten geschrieben werden, ausgenommen sind zwingend zu schreibende Klausuren der Abschlussklassen.

Bildung:
In Bibliotheken einschließlich Hochschulbibliotheken sowie Archiven ist nur die Abholung und Auslieferung bestellter Medien sowie deren Rückgabe zulässig, wenn dies unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen möglichst kontaktfrei erfolgen kann.

Sämtliche außerschulische Bildungs-, Aus- und Weiterbildungsangebote einschließlich kompensatorischer Grundbildungsangebote bleiben in Präsenz untersagt. Ausnahmen können nur zugelassen werden, wenn das aus dringenden medizinischen oder therapeutischen Gründen geboten ist oder die Bildungsangebote eine besondere Bedeutung für die nachhaltige Sicherung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, insbesondere der Polizei und Feuerwehren, der medizinischen Versorgung oder Pandemiebewältigung haben und die Bildungseinrichtungen über ausreichende Hygienekonzepte verfügen. Das Gleiche gilt für berufsbezogene Bildungsangebote, wenn diese nicht ohne schwere Nachteile (Versäumen von Prüfungen, Verlust von Ausbildungsfinanzierungen und so weiter) für die Teilnehmer entweder ohne Präsenz durchgeführt oder auf einen Zeitpunkt nach dem 31. Januar 2021 verschoben werden können. Medizinisch oder therapeutisch gebotene Angebote der Selbsthilfe sind unter Beachtung der Abstände und Hygieneregelungen auch in Präsenz zulässig, wenn die Durchführung vorab der zuständigen Behörde angezeigt wird.

Lehrveranstaltungen an Hochschulen dürfen nur dann in Präsenz stattfinden, wenn diese nicht ohne schwere Nachteile für die Studierenden oder Auszubildenden entweder ohne Präsenz durchgeführt oder auf einen Zeitpunkt nach dem 31. Januar 2021 verschoben werden können. Praktische Ausbildungsabschnitte im öffentlichen Dienst sind nur unter Berücksichtigung der Vorgaben für den jeweiligen Praxisbereich zulässig, wenn die Bildungsangebote eine besondere Bedeutung für die nachhaltige Sicherung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, insbesondere der Polizei und Feuerwehren, der medizinischen Versorgung oder Pandemiebewältigung, haben und die Bildungseinrichtungen über ausreichende Hygienekonzepte verfügen.

Das Gleiche gilt für berufsbezogene Bildungsangebote, wenn diese nicht ohne schwere Nachteile (Versäumen von Prüfungen, Verlust von Ausbildungsfinanzierungen und so weiter) für die Teilnehmer entweder ohne Präsenz durchgeführt oder auf einen Zeitpunkt nach dem 31. Januar 2021 verschoben werden können.

Der Betrieb von Fahrschulen ist nur für berufsbezogene Ausbildungen zulässig und ansonsten untersagt. Darüber hinaus dürfen praktische Ausbildungen einschließlich der Prüfung fortgesetzt werden, wenn bereits mehr als die Hälfte der verpflichtenden Ausbildungsstunden absolviert wurde und bei Schulungen und Prüfungen mindestens FFP2-Masken im Fahrzeug getragen werden.

Gemeinsames Abstrichzentrum:
Die Termine für das GAZ werden nur online vergeben unter www.staedteregion-aachen.de/gaz. Bei der Online-Terminvergabe muss man schon eine Reihe von Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Das Formular wird regelmäßig an die Teststrategie des Robert-Koch-Instituts angepasst. Kontaktpersonen ersten Grades, Menschen mit positiven Schnelltests in Heimen und anderen Einrichtungen sowie Reihentestungen werden durch das Gesundheitsamt informiert und zu einem festen Termin eingeladen.

Corona-Schutzimpfung:
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Zu erreichen ist die Hotline des Landes unter der Rufnummer 0211/9119-1001, montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Unter www.corona-schutzimpfung.de ist zudem ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält.

Bürgertelefon:
Für Bürgerinnen und Bürger von Stadt und StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.

Redaktion

Informationsseiten (inkl. Formulare):
Stadt Eschweiler: www.eschweiler.de/aktuelles/informationen-zum-coronavirus/
StädteRegion Aachen: www.staedteregion-aachen.de/coronavirus
Landesregierung NRW: www.land.nrw/corona