13.01.2021
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Corona-Virus - Aktueller Stand 13.01.2021

Hier die Tagesübersicht vom 13.01.2021 über aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus.

Erkrankte, Genesene und Todesfälle:
Nach aktuellem Stand gibt es seit Beginn der Zählung im Februar 15.548 bestätigte Corona-Patienten, von denen mittlerweile 14.173 wieder aus der Quarantäne entlassen wurden. Aktuell sind nach offiziellen Meldungen 1.028 Menschen in der StädteRegion am Corona-Virus erkrankt und bisher 347 Menschen verstorben. In den vergangenen Tagen sind zwei Frauen und fünf Männer, die zuvor positiv auf das Corona Virus getestet wurden, gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 129.

Zahlen der einzelnen Städte (Aktive Fälle/Gesamtzahl/Sieben-Tage-Inzidenz):
- Aachen: 429/6.609 (126)
- Alsdorf: 102/1.404 (148)
- Baesweiler: 28/955 (74)
- Eschweiler: 114/1.507 (119)
- Herzogenrath: 130/1.341 (211)
- Monschau: 20/232 (68)
- Roetgen: 2/220 (12)
- Simmerath: 25/383 (117)
- Stolberg: 80/1.710 (92)
- Würselen: 96/1.185 (170)

Coronaeinreiseverordnung:
Ab heute, 13.01.2021, gilt eine neue Coronaeinreiseverordnung. Zu den Staaten Südafrika und Großbritannien wurde Irland ergänzt. Für Einreisende aus Irland gelten somit die gleichen Regelungen, wie für Einreisende aus den beiden anderen genannten Ländern.

Coronaregionalverordnung:
Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine Coronaregionalverordnung zur Umsetzung der 15-Kilometer-Regelung in Hotspots herausgegeben. Die neue Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen durch einen eingeschränkten Bewegungsradius gilt seit dem 12. Januar 2021 in vier namentlich genannten Regionen. Die Voraussetzung eines deutlich und nachhaltig über dem Inzidenzwert von 200 liegenden Infektionsgeschehens ist demnach für die Kreise Höxter, Minden-Lübbecke und Recklinghausen sowie den Oberbergischen Kreis gegeben.

Gemäß der Regionalverordnung dürfen sich Bürgerinnen und Bürger aus den genannten Kreisen nur noch innerhalb des Kreisgebietes ohne Einschränkung bewegen. Über die Grenze des eigenen hinaus ist der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort (politische Gemeinde) begrenzt. Ziel der räumlichen Beschränkungen ist, das Infektionsgeschehen einzudämmen und nicht in andere Gemeinden zu „exportieren”.

Die gleiche räumliche Bewegungseinschränkung gilt für das Hineinfahren in solche „Hotspots“ von außerhalb: Personen, deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort nicht im jeweiligen Kreisgebiet liegt, dürfen sich innerhalb der Gebiete mit den hohen Inzidenzzahlen nur bewegen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen.

Ausnahmen gelten nur für besondere Sachverhalte wie die Fahrt zur Arbeit, enge Familienbesuche, Aufsuchen von Pflege- und Gesundheits-einrichtungen etc. Maßgeblich für die Aufnahme in die Coronaregionalverordnung ist, ob das Infektionsgeschehen in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt erwartbar und nachhaltig über 200 Neuinfektionen/100.000 Einwohner je 7 Tagen liegt. Zudem muss es sich um ein diffus überdurchschnittliches Ausbruchsgeschehen handeln, das nicht nur auf besonderen Ausbrüchen in einzelnen Einrichtungen/Pflegeheimen/Unternehmen als „Infektionstreibern“ beruht. Über die Aufnahme wird immer erst nach Abstimmung mit der Kommune zu diesen Fragen entschieden. Die Ursachen für das Infektionsgeschehen werden dabei zwischen der jeweiligen Kommune, dem LZG und dem MAGS erörtert. Diese Verordnung ergänzt die Regelungen der Coronaschutzverordnung.

Gemeinsames Abstrichzentrum:
Die Termine für das GAZ werden nur online vergeben unter www.staedteregion-aachen.de/gaz. Bei der Online-Terminvergabe muss man schon eine Reihe von Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Das Formular wird regelmäßig an die Teststrategie des Robert-Koch-Instituts angepasst. Kontaktpersonen ersten Grades, Menschen mit positiven Schnelltests in Heimen und anderen Einrichtungen sowie Reihentestungen werden durch das Gesundheitsamt informiert und zu einem festen Termin eingeladen.

Corona-Schutzimpfung:
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Zu erreichen ist die Hotline des Landes unter der Rufnummer 0211/9119-1001, montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Unter www.corona-schutzimpfung.de ist zudem ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält.

Bürgertelefon:
Für Bürgerinnen und Bürger von Stadt und StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.

Redaktion

Informationsseiten (inkl. Formulare):
Stadt Eschweiler: www.eschweiler.de/aktuelles/informationen-zum-coronavirus/
StädteRegion Aachen: www.staedteregion-aachen.de/coronavirus
Landesregierung NRW: www.land.nrw/corona