21.07.2021
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Das Hochwasser in Eschweiler: Zwischen Katastrophe und Menschlichkeit

Nach der Hochwasser-Katastrophe wird deutlich, welchen Schaden die Wassermassen angerichtet haben. Es wird Wochen und Monate dauern, bis die Folgen verarbeitet sind, sowohl finanziell als auch emotional. Die Zerstörung durch die Flut macht fassungslos. Zahlreiche Menschen bangen um ihr Hab und Gut und um ihre Existenz. Besonders betroffen sind auch die Stadtteile Weisweiler, Aue, Nothberg und West.

In den letzten Tagen wurde deutlich, wie ausgeprägt der Zusammenhalt und die Solidarität ist. Die Menschen unterstützen sich einfach und unkompliziert, packen mit an und helfen da, wo Hilfe dringend gebraucht wird. Egal ob Einzelpersonen, Gruppen, Firmen, Bauern, Vereine, Organisationen und vor allem auch die Rettungs- und Einsatzkräfte – das Maß der Solidarität lässt sich nicht beziffern und zeigt: Eschweiler hält zusammen! Selbst von außerhalb kamen die Menschen her, um zu helfen und zahlreiche Spendensammlungen wurden umgesetzt.

Nach den leiderfüllten Tagen, in denen viele Betroffene ohne Wasser und Strom auskommen mussten, lässt der Zusammenhalt hoffen, dass sich Eschweiler schnell wieder aufrappelt und Normalität nach der alles andere als normalen Woche zurückkehrt.

Die Filmpost möchte so gut es geht dazu beitragen. Diese Ausgabe vom 21. Juli wird da zugestellt, wo es möglich ist. In den stark betroffenen Gebieten kann es bei der Zustellung zu Unregelmäßigkeiten kommen. Trotz unseres eigenen Wasserschadens steht vor dem Verlagshaus (Merkurstraße 3) eine Abholbox bereit. Wenn Sie die Filmpost haben wollen, können Sie diese aus der Box entnehmen.

Ausführlich über die Hochwasserkatastrophe berichten und informieren wir in der Printausgabe auf den Seiten 10 und 11: zur aktuellen Printausgabe.

Manuel Hauck