10.10.2021
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Hilfebedürftige Kinderburg erhält Spende von Plasma Service

Die Kindertagesstätte Kinderburg in der Martin-Luther-Straße ist auch durch die Hochwasserkatastrophe praktisch komplett zerstört worden. Die Kinderburg wird von einem privaten Träger, dem „Christlicher Kindergartenverein e. V.“ betrieben. Leider hatte auch der Verein keine Elementarversicherung und ist auch nicht durch die direkte Unterstützung der Stadt abgesichert. Nun stehen Trägerverein und engagierte Mitarbeiterinnen vor einem Schaden von mindestens einer halben Million Euro. Hilfe kommt von vielen Seiten, Eltern, Vereinsmittglieder und Freunde helfen, wo sie können, nun ging auch ein großer Spendenscheck ein.

Durch private Kontakte konnte ein Kontakt zu der in Rostock ansässigen Firma Plasma Service hergestellt werden. Plasma Service betreibt unter anderem auch in Aachen ein Plasmazentrum und ist auf die Gewinnung von Blutplasma spezialisiert. Angesichts der Ausmaße der Flutkatastrophe startete Plasma Service einen Aufruf in allen seinen neun Blutplasma-Spendezentren. Für jede Plasmaspende in den Zentren in Aachen und Köln spendete die Firma einen Euro an ein regionales, gemeinnütziges Hilfsprojekt im Bereich der Flutkatastrophe. Alles in allem kamen so 15.000 Euro zusammen, die jetzt an drei Projekte verteilt wurden. Gitte Sieberichs von Plasma Service konnte am Donnerstag einen Scheck über 5.000 Euro an die Mitarbeiterinnen und Vertreter des Trägervereins übergeben.

Das Geld wird dringend benötigt. Die KiTa wird in der nächsten Zeit ihren Betrieb in Räumen der Caritas an der Aachener Straße wieder provisorisch aufnehmen. Wie und wann es an der Martin-Luther-Straße weiter gehen wird, kann noch nicht gesagt werden.

Michael Uhr