08.06.2021
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Nürburgring: Krumbach wird 13. beim „kürzesten“ 24-Stunden-Rennen aller Zeiten

Bei seiner 20. Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring landete Jochen Krumbach von 121 Autos auf dem 13. Platz. Damit erreichte der Eschweiler Profi-Rennfahrer eine Top 15-Platzierung, die er im Interview in unserer letzten Ausgabe als Ziel benannte. Gleichzeitig wurde der von ihm sowie von Daniel Keilwitz und dem Niederländer Indy Dontje abwechselnd pilotierte Ferrari 488 GT3 als bestes ausländisches Fahrzeug gewertet, obwohl der italienische Renner gleich zu Beginn einen Reifenschaden erlitt und weit zurückfiel.

Bis zu 700.000 TV-Zuschauer sowie die wegen Corona nur 10.000 Fans auf den Tribünen erlebten das kürzeste 24-Stunden-Rennen in der 49-jährigen Geschichte des Klassikers. Wegen starken Nebels in der Eifel gab es nämlich eine Unterbrechung von 14,5 Stunden. Die Action auf der längsten Rennstrecke der Welt pausierte von 21.30 Uhr am Samstagabend bis 12.00 Uhr am Sonntagmittag. Ähnliche Wetterkapriolen dürften Jochen Krumbach bei seinen weiteren, bald anstehenden Saisonhighlights erspart bleiben. Der 50-Jährige aus Weisweiler wird bei den 24-Stunden-Rennen im portugiesischen Portimao (Mitte Juli) und in Barcelona (Anfang September) an den Start gehen.

Tim Schmitz