08.06.2021
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Verkehrskontrollen in der Eifel: Autofahrer 98 km/h zu schnell

Der Verkehrsdienst der Aachener Polizei war am Sonntag wieder in der Eifel unterwegs und hat Verkehrskontrollen durchgeführt. Auch die Verkehrssicherheitsberater waren dieses Mal mit dabei.

Aufgrund der mäßigen Temperaturen und der durch Nebel zeitweise stark eingeschränkten Sicht, war das Verkehrsaufkommen eher gering. Dennoch: Auf den Parkplätzen entlang der sonst viel befahrenen Eifelrouten kamen Polizei und Verkehrsteilnehmer ins Gespräch. Neben allgemeinen Fragen rund um die Verkehrssicherheit, ging es in den Gesprächen auch darum, für gegenseitige Rücksichtnahme - nicht nur der Verkehrsteilnehmer untereinander - zu werben. Insbesondere Anwohner fühlen sich häufig von aufheulenden Motoren gestört. Die zahlreichen Lärmmessungen an diesem Tag waren jedoch ohne Beanstandungen, zur Freude von Polizei und Anwohnern.

Die Bilanz des Tages: Insgesamt mussten die Beamten 78 Verstöße mit einem Verwarngeld ahnden. Darunter fanden sich geringe Überschreitungen der Geschwindigkeit und Verstöße gegen das Streckenverbot für Motorradfahrer (22 Verstöße). Gegen 13 weitere Verkehrsteilnehmer wurden Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet - meist wegen zu deutlicher Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit oder Missachtung des Überholverbots, wie bei einem Autofahrer auf der B266 in der Dedenborner Kehre.

Bei den Geschwindigkeitsmessungen auf der Hahner Straße fielen zwei Verkehrsteilnehmer besonders auf: Ein Autofahrer wurde – bei erlaubten 70 km/h – mit 168 km/h gemessen. Der schnellste Motorradfahrer durchfuhr mit 126 km/h die Messstelle. Neben einem hohen Bußgeld müssen beide Fahrer, ebenso wie ein weiterer Pkw und zwei weitere Motorradfahrer, nun auch mit einem Fahrverbot rechnen.

Einige Wanderer hatten ihre Pkw direkt auf der Hahner Straße abgestellt und dadurch für potentielle Gefahrenstellen gesorgt. Die Aufforderung, die Pkw an anderer Stelle abzustellen, wurde mit großem Verständnis aufgenommen.

Die Aachener Polizei wird die Kontrollen im Rahmen des "Linksrheinischen Qualitätszirkel" weiterhin konsequent fortführen.

Redaktion