07.01.2022
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Klimaschutz-Aktion pflanzt 6.000 Bäume

Die Klimaschutz-Aktion der enwor hat 6.000 Bäume gepflanzt. Dies bietet einerseits Grund zum Staunen und andererseits die Gelegenheit für einen Ausflug in der Region der besonderen Art.

Unter dem Motto „Umsteigen und Umwelt schonen“ hat die enwor – energie & wasser vor ort GmbH erst im Frühsommer letzten Jahres ein neues Projekt gestartet, mit dem die Umwelt geschützt wird und gleichzeitig die Vorzüge der digitalen Kommunikation in den Vordergrund gestellt werden. Jeder, der mitmacht, kann dabei ganz praktisch etwas für das Klima tun. Das erste Zwischenergebnis ist beeindruckend: Insgesamt 6.000 Bäume konnten nun bereits in den Wäldern an der Dreilägerbachtalsperre in Roetgen, der Kalltalsperre bei Lammersdorf und am Niederforstbacher See gepflanzt werden.

Genau das ist nämlich der Hintergrund des Projektes: Zahlreiche Kund:innen erhalten ihre Rechnungen und sonstigen Schriftverkehr noch per Post. Für jeden von ihnen, der aber umsteigt und künftig das digitale Kundenportal der enwor nutzt, wird jeweils ein Baum in der Region gepflanzt. „Zu Beginn des Projektes ging es um jährlich mehr als 300.000 Blatt Papier, die zugehörigen Briefumschläge und die Zustellung per Post“, weiß Thomas Hillemacher, Leiter des enwor-Kundenservice-Centers. Eine Zahl, die bereits ordentlich minimiert werden konnte und im Umkehrschluss in Form von Rotbuchen, Stieleichen, der europäischen Lärche, Hainbuchen oder Winterlinden nun sichtbar wird. „Wir haben uns darauf konzentriert, ausschließlich hiesige Arten für die Aufforstung einzusetzen“, erklärt dazu Michael Jentges. Er kümmert sich bei enwor unter anderem um den Baumbestand rund um die Talsperren und auf weiteren Flächen und freut sich sehr über die rege Teilnahme der Kundinnen und Kunden. „Die Wälder haben durch extreme Witterungseinflüsse oder beispielsweise den Befall durch Borkenkäfer sehr gelitten. Umso schöner ist es, dass wir jetzt in größerem Stil aufforsten können.“

Dass die ersten 6.000 Bäume übrigens zeitgleich mit dem ersten Schnee gepflanzt wurden, macht den jungen Pflanzen nichts aus. Interessierte können sich davon selbst ein Bild machen: Abgesehen von der Fläche an der Dreilägerbachtalsperre sind alle neu bepflanzten Flächen nämlich frei zugänglich und laden zu einem Spaziergang ein, bei dem man den wachsenden Baumbestand beobachten kann.

Weitere Pflanzungen am Grundwasserwerk Reichswald sind bereits fest eingeplant. 
„Und es können gern noch weitere dazukommen. Schließlich gilt unser Motto ‚Umsteigen und Umwelt schonen‘ weiterhin“, betont Thomas Hillemacher. Wer Fragen zum Umsteigen hat, kann sich gerne bei den Kollegen im Kundenservice unter 02407 579-5555 oder auch per Videoberatung melden.

Hier kann man die Bäume sehen:

- Kalltalsperre: 309381.612 (Rechtswert), 5614762.345 (Hochwert)

- Bierstrauch und Niederforstbacher See: 298617.263 (Rechtswert), 5623749.167 (Hochwert) und 299034.770 (Rechtswert), 5624488.515 (Hochwert).

Wenn Sie diese Daten (Gauß-Krüger-Koordinatensystem) beispielsweise in das Geoportal der StädteRegion Aachen beispielsweise unter Suchen à Koordinateneingabe eingeben, finden Sie die genauen Standorte: zum Geoportal.

 

Redaktion