Eefelkank kocht beim Abschluss des Sitzungskarnevals
Während an Karnevalssamstag andernorts die Bälle tobten, feierten sie die wirklich letzte Kostümsitzung der Session 2023/24 in Eschweiler. Für die Eefelkank Hastenrath ging es damit in die zweite Runde.
Bei der ersten Kostümsitzung – unter anderem mit Los Rockos, Klaus und Willi, dem Eheflüsterer Niko Formanek, dem Heddemer Dreigestirn und der Ulk Hehlrath – kämpfte die Eefelkank Hastenrath aufgrund eines Heizungsdefekts gegen ein kühles Festzelt, umso mollig-wärmer war es dann zum zweiten Aufschlag du der hatte es in sich, denn: Das Festzelt war bis in die hinteren Reihen bestens gefüllt und die Stimmung gleich zu Beginn am Kochen, als das Trompeterkorps die vollen Reihen zum Tanzen und Jubeln animierte. Zuvor fungierten die Eschweiler Jugendfanfaren als Eisbrecher.
Präsident Michael Schümmer, der mit seinem Elferrat in sportliche Kostüme gekleidet war, fand erneut anerkennende Worte für sämtliche Bühnenakteure, allen voran für die eigenen ehrenamtlichen Kräfte. So wurde die Bühne freigegeben für die Jugendgarde, aus der in der kommenden Session einige Mitglieder altersmäßig „rauswachsen“. Schümmer ist jedoch optimistisch, dass die Aktiven der Eefelkank als Tänzerinnen bei den Erwachsenen erhalten bleiben.
Externe Künstler wechselten sich mit den Hastenrathern ab. So empfing die Eefelkank Khalid Bounouar, der in dieser Session erstmalig und ebenfalls in anderen Sälen mit Stand-up-Comedy begeisterte, Alfred Wings als „Der Lange“, die Inde-Singers hiesige Mutter aller Mundart-Bands, De Kattestrüsch, das Duo Willi & Ernst und „Zack!“.
Gefeiert wurden auch die Lokalmatadoren in Rot und Weiß. So fegten Tanzpaar Laura Fink und Philipp Hahn sowie Eefelmarie Natalie Friedrichs über die Bühnenbretter. Derweil trat die weibliche Tanzgruppe gleich zweimal auf, einmal mit ihrem gekonnten Gardetanz, später dann mit einem Showtanz, der eine Hommage an den Filmklassiker „Top Gun“ darstellte. Zudem kam mit eingängigen Liedern sowohl die Brass Els Kapelle als auch die 8. Korporalschaft zum Zuge. Letztere unterhielt mit einer „Hitparade“.
Manuel Hauck