Eine frühe Karnevalssession ist nun vorbei!
Der jecke Marathon, den die Karnevalssession 2023/2024 der Stadt Eschweiler – von Kinzweiler bis Weisweiler und von Dürwiß bis Hastenrath – in den letzten Wochen gebracht hat, endet mit Aschermittwoch wie immer abrupt.
Nach den närrischen Tagen, die ihren Höhepunkt mit dem Straßenkarneval und vor allem mit Wievefastelovend und Rosenmontag erreichten, beginnt nun die Fastenzeit und damit für einige der bewusste Verzicht auf Genussmittel.
Verzichten mussten die Karnevalsjecken in den letzten Wochen nicht. Der Saalkarneval startete mit der Proklamation von Kevin Schleip (Prinz Kevin I.) und Christoph Schmidt (Zeremonienmeister) am ersten Januarwochenende. Als Polizist und Feuerwehrmann erfüllten sie die Devise „mit Blaulicht durch die Stadt“ und feierten dabei – als fünftes Prinzengespann der KG Lustigen Reserve – die Fastelovendsparty 5.0. An die Proklamation schlossen sich die Sitzungen der 22 Karnevalsvereine und weiterer Organisationen an. Für Jung und Alt wurde einiges geboten, auch Formate wie Karnevalsbälle und Prinzenempfänge waren wieder Teil des närrischen Kalenders an der Inde.
Frohsinn im Kampf gegen Griesgram und Muckertum war oberstes Credo. Einige Karnevalsvereine freuten sich über ausverkaufte Säle und Zelte. Und auch wenn bei anderen noch Luft nach oben war, so bewies die Vielzahl an Veranstaltungen, welch hohen Stellenwert das karnevalistische Brauchtum in Eschweiler weiterhin hat. Zahlreiche Pänz in Uniform und Kostümen zeigen: Die Jugendarbeit funktioniert in den meisten Vereinen und lässt für die Zukunft optimistisch stimmen.
Obwohl der Karneval nun erstmal ruht, so steigen die vielen Ehrenamtler, die den Eischwiele Fastelovend prägen und erst möglich machen, in Kürze in die Proben und neuen Planungen für die kommende Session ein, die in 271 Tagen beginnt.
Manuel Hauck