20.12.2024
2 Fotos

Viele Vorschläge und Ansätze bei der „Ideenwerkstatt Innenstadt“

Die „Ideenwerkstatt Innenstadt“ wertet die Stadt Eschweiler als vollen Erfolg. „Die Auswertung der Inhalte hat die positiven Eindrücke während und nach der Veranstaltung noch einmal bestätigt.“, so das Rathaus. Mehr als 60 Gewerbetreibende sowie Bürger nutzten die Gelegenheit, die der Workshop als Format der frühzeitigen und direkten Beteiligung bot.

Mit ihren Impulsen und Vorschlägen zeigten sie Optionen für die zukünftige Gestaltung und weitere Belebung der Innenstadt auf.

Alle Teilnehmer – unter ihnen waren auch zahlreiche Schüler – zeigten großes Engagement und brachten aufgrund ihrer unterschiedlichen Hintergründe vielfältige Perspektiven ein. Die Grundregel des Abends, Kritik äußern zu können, aber in erster Linie nach vorne zu schauen und neu zu denken, wurde angenommen. Dabei bewährte sich auch der konzeptionelle Ansatz, auf eine Teilnahme von Politik und Verwaltung zu verzichten, um frei von Vorgaben und Einschränkungen Ideen für die Eschweiler Innenstadt zu entwickeln. „Dies ist hier heute eine Art geschützter Raum“, hatte Bürgermeisterin Nadine Leonhardt in ihrer Begrüßung festgestellt und die Teilnehmer ermutigt: „Nutzen Sie die Gelegenheit, kommen Sie ins Gespräch und diskutieren Sie über das, was für Sie in Sachen Innenstadt wichtig ist!“

In vier Gruppen an vier Thementischen wurden verschiedene Schwerpunkte erörtert. Dort ging es um „Angebote und Bedürfnisse“, um das „Innenstadtambiente“ sowie um „Aktionen und Veranstaltungen“. Am vierten Tisch gab es keinen definierten Schwerpunkt. 20 Minuten waren pro Runde angesetzt, anschließend zogen die Gruppen jeweils zum nächsten Tisch. Alle Teilnehmer konnten sich somit an allen Tischen und bei allen Themen einbringen.

Als die vier Moderatoren der Tische zum Abschluss die Ergebnisse zusammenfassten, wurde bereits deutlich, dass die Ideenwerkstatt produktiv und konstruktiv verlaufen war. Einige Punkte wurden besonders häufig genannt. Konkret ging es dabei um: Begegnungsorte, ein Lokal (das für alle verfügbar ist), den Citylauf als besonders positives Beispiel, Trödelmärkte, Festival der Kulturen, Marketing und Werbung, das „Bespielen“ von Leerständen, Fotospots für Social Media, mehr Grün/Grünflächen, mehr Sitzmöglichkeiten sowie gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen der innerstädtischen Schulen.

Wie geht es nun weiter?
„Im nächsten Schritt wollen wir aus der großen Menge an Ideen und Ansätzen einige Themen und Schwerpunkte konkretisieren und sie auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüfen“, schaut Alexandra Knops nach vorne. „Wir möchten uns gerne mit Interessierten, die Lust haben, sich aktiv am weiteren Prozess zu beteiligen, in einem kleineren Kreis austauschen“, sagt die Innenstadtmanagerin der Stadt Eschweiler.

Mehrere Teilnehmer haben sich dazu bereiterklärt. Und auch all diejenigen, die bei der „Ideenwerkstatt Innenstadt“ nicht dabei waren, haben die Möglichkeit, sich in Zukunft einzubringen und konkrete Projekte zu planen und umzusetzen. Anmeldungen sind bei der Innenstadtmanagerin bis zum 20. Januar 2025 möglich – per E-Mail an alexandra.knops@eschweiler.de oder telefonisch unter 02403 71831.