Rosenmontag 2024: Prinzliche Freudentränen zum karnevalistischen Höhepunkt
Berlin, Nabburg, Wattrelos – eine Auswahl derer, die als Auswärtige den Eschweiler Rosenmontagszug, den drittgrößten in Deutschland, bereicherten.
Rund 200.000 Besucher, ca. 6.000 Teilnehmer und knapp 100 Bagage- und Mottowagen bewiesen erneut die hohe „Karnevalsdichte“, die an der Inde zu verzeichnen ist. Sonnenschein überwog, zweimal gab es so kurzen Nieselregen, der im Grunde nicht der Rede wert war.
Fantasievolle Kostümgruppen, mit der sich komplette Fotobücher füllen ließen, wechselten sich mit den zahlreichen Musikensembles und den Traditionsuniformen der Karnevalsgesellschaften ab. 22 Vereine waren es an der Zahl, die ab 12:00 Uhr von der Brücke Bergrather Straße loszogen, die letzte Einheit bildeten Prinz Kevin I. Zeremonienmeister Christoph und die Pagen gemeinsam mit ihrer Gesellschaft der Lustigen Reserve.
Zum Finale explodierte dank des Prinzengespanns nicht nur der Regen an Kamelle und Rosen, der auf die Zuschauer an den Straßenrändern herabregnete. Emotional wurde es vor allem zum Abschluss auf der „Vereinsmeile“, als viele bekannte Gesichter der KGs dem Prinzen zujubelten. Im Kreisverkehr war Kevin I. dann völlig überwältigt von dem Höhepunkt der Karnevalssession 2023/24, Freudentränen inklusive.
Jung und Alt feierten ausgelassen und jeck. Laut Polizei verlief der Eschweiler Rosenmontagszug 2024 weitestgehend friedlich.
Manuel Hauck