09.09.2025
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Abbau aller 45 Altkleider-Container

StädteRegion Aachen. Das Deutsche Rote Kreuz in der StädteRegion Aachen sieht sich nach gezwungen, aus der Altkleider-Sammlung mit Containern nach rund 25 Jahren auszusteigen. Insgesamt werden in der Stadt und StädteRegion Aachen 45 Altkleider-Container abgebaut. Der Schritt ist eine Reaktion auf die schwierige Entwicklung in der Kleidersammelbranche. Durch die wachsende Menge minderwertiger Textilien, deutlich gestiegene Entsorgungskosten und immer häufiger auftretende Verunreinigungen ist ein wirtschaftlicher Betrieb der Container nicht mehr möglich. Immer wieder wurden die Container mit Restmüll, Essensresten, Sperrmüll, gebrauchten Hygieneartikeln und sogar toten Tieren befüllt. Diese Fehlwürfe verursachten erhebliche zusätzliche Kosten, erschwerten die Sortierung und machten zahlreiche Containerinhalte komplett unbrauchbar.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, doch unter den aktuellen Rahmenbedingungen können wir die Container leider nicht länger verantwortungsvoll betreiben“, erklärt DRK-Geschäftsführer, Axel Fielen. Damit befindet sich das DRK in der StädteRegion Aachen in einer ähnlichen Situation wie viele andere Träger, die ihre Container nicht länger betreiben konnten.

Gleichzeitig möchte das DRK hervorheben, wie wertvoll Sachspenden für die soziale Arbeit in der StädteRegion bleiben. Gut erhaltene Stücke – etwa Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Dekoration oder auch kleinere Haushaltsgegenstände – können weiterhin in den DRK-Kleiderläden in Aachen und Alsdorf abgegeben werden. Es wird darum gebeten, nur saubere und tragfähige Bekleidung zu spenden, um so gemeinsam einen wichtigen Beitrag für mehr Solidarität in unserer Region zu leisten. Weitere Informationen zu den DRK-Kleiderläden finden Sie unter www.drk.ac/kleiderlaeden

red