13.07.2026
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Die runde Fünfzig für den Röher Kreis

Eschweiler. Schon die fröhliche Einladungskarte zum 50. Jubiläum ließ beim Gast gute Stimmung aufkommen. Genauso wie der Wortgottesdienst in der schönen Dorfkirche, den Pfarrer Michael Datené feierlich und sehr familiär mit Mitgliedern des Seniorenkreises zum Jubiläum gestaltete.

Im Anschluss traf man sich dann zum Empfang in dem festlich geschmückten Pfarrsaal der Gemeinde, wo eine gemütliche Kaffeetafel und viele Bilder aus 50 Jahren Röher Kreis, alle erwartete.

Zur Freude von Klaus Fehr und der Senioren nahm auch Bürgermeister Patrick Nowicki, nebst Gattin an der Feier zu diesem Jubiläum teil.

In seiner Willkommensrede berichtete Klaus Fehr, der sich mit der Historie von Röhe bestens auskennt, dass sich erstmalig in den 1970er Jahren ein Kreis, bestehend aus den damaligen Pfarrfestorganisatoren und etlichen Unterstützern bildete, um die Seniorenarbeit in der Pfarre St. Antonius aufzunehmen.

Aus dieser Seniorenarbeit gründete sich, wie „Dorfarchivar“ Klaus Fehr bei der Sortierung historischer Dokumente und Bilder feststellte, ab 1976 dann der Röher Kreis.

Dieser wurde dann sehr lange vom leider schon verstorbenen Hans – Leo Lenzen und seiner Frau Hildegard und von 2011 bis 2024 von Johannes Hohenschue und seiner Frau Kathi geleitet.

Seit gut einem Jahr hält Luzia Oellig, die als Pfarrsekretärin und alteingesessene Röherin dem Seniorenkreis von jeher sehr zugetan war, nun die Zügel in der Hand.

Gemeinsam mit einem zuverlässigen Team aus Ehrenamtlern bietet sie seitdem - in alter Tradition - monatliche Treffen mit buntem Programm an und organisiert Vorträge und Ausflüge. Alles finanziert mit eigenen Mitteln, die durch einen kleinen Obolus bei Veranstaltungen oder der Vermietung des Pfarrheims gebildet werden.

In den langen Jahren hat der Röher Kreis nicht nur Gutes erlebt. So wurde mancher krank und konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr am Kreis teilnehmen.

Aber auch da blieb und bleibt keiner außen vor. Denn die Mitglieder sehen sich in der Verantwortung Kranke zu besuchen und der Vereinsamung alter Menschen entgegen zu wirken.

Diese Aufgabe übernehmen sie sehr gerne.

Der Röher Kreis hat einen Stamm von etwa 40 Personen - zurzeit überwiegend weiblichen Geschlechts.

Wobei Klaus Fehr und Luzia Oellig nicht unerwähnt lassen möchten, dass die „Herren der Schöpfung“ aus Röhe und Umgebung gar nicht wissen was sie verpassen, wenn sie dem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen und lustigen Anekdoten aus längst vergangenen Zeiten fernbleiben. Im Röher Kreis ist man gut aufgehoben. Denn hier wird ganz nach den Sprüchen gehandelt, die die Bilder der beiden Röher Wohltäter, Helene Nick und Johann Werden zieren:

„Je mehr man für andere tut, desto mehr hat man - je mehr man für andere gibt, desto mehr besitzt man.“(Laotse).

Dazu bleibt dem Gast des Röher Kreises nur zu sagen:

„Herzlichen Glückwunsch zum 50. Jubiläum und zu dieser starken Gemeinschaft“.

Gaby Römers