15.03.2026
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Ex-Prinzen auf Tour

Eschweiler / Bückeburg. Anfang März besuchten die ehemaligen Karnevalsprinzen der Stadt Eschweiler das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum in Bückeburg.

Das Internationale Hubschrauberausbildungszentrum ist die zentrale Ausbildungsstätte für angehende Hubschrauberpiloten der Bundeswehr. Die technische Ausbildung auf Hubschraubern für Soldaten des Heeres, anderer Teilstreitkräfte und internationaler Partner, die eine luftfahrzeugtechnische Ausbildung benötigen, findet ebenfalls in Bückeburg statt.

Leiter des Simulator Zentrum (das größte in Europa mit 14 Simulatoren) ist der gebürtige Eschweiler Oberstleutnant Ingo Freialdenhofen. Aufgrund von freundschaftlichen Kontakten kam dieser Besuch nun zu Stande. 

So erklang dann auch zur Freude der ehemaligen Tollitäten beim Eintritt in den „Briefingraum“  das Lied „Ach wär ich nur ein einzig mal“.

Nach der Sicherheitsunterweisung ging es für die Ex-Prinzen zum Tower, von dort man einigen Starts und Landungen von Hubschraubern beiwohnen durfte.

Im Anschluss durften man die neueste Errungenschaft in Bückeburg bestaunen, den leichten Kampfhubschrauber H145M. Die Besonderheiten dieses technischen Meisterwerks wurde uns von Leutnant Patrick Maul, ebenfalls ein „Eischwiele Jong“, nähergebracht.

Danach stand das Highlight an, die Ex-Prinzen durften ihr Talent im Simulator beweisen.

Hochkonzentriert betrat man die in Stolberg bei CAE entwickelten Cockpits, um später mit einem strahlenden Gesicht diese wieder zu verlassen. Es war für alle eine tolle realistische Erfahrung.

Man kann nur den Hut davor ziehen, was die Bundeswehr in der heutigen Zeit alles leistet und zu leisten im Stande ist. So werden sogar ESA-Astronauten in Bückeburg im Simulator ausgebildet.

Erstaunlicherweise haben ebenso die Heeresflieger Nachwuchsprobleme, sei es als Pilot oder als Fluglotse im Tower. Wer also einen großartigen und sehr interessanten Arbeitsplatz sucht, der darf sich gerne bei der Bundeswehr für den Standort Bückeburg bewerben.

Die Ex- Prinzen sagen jedenfalls danke, nicht nur für den Einblick in Bückeburg, aber auch für den Einsatz, den die Bundeswehr leistet und auch in Zukunft immer leisten wird.

red