24.08.2020
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Der Comedy-Hatrick mit Torsten Sträter ...

… gemeinsam mit Markus Krebs und Dieter Nuhr. Witze ziehen, das stellte der Gast unter Beweis, der beim Sommer-Spezial gleich dreimal auf der Bühne stand und den Marktplatz füllte – Torsten Sträter.

Das tat er zweimal mit Markus Krebs, am Samstag auf dem ausverkauftem Marktplatz und einmal am Sonntag bei ebenfalls gut gefüllten Reihen mit Dieter Nuhr. Nuhr und Krebs – zwei Komiker, die unterschiedlicher kaum sein können. Während Markus Krebs gerade flache und kurze Gagraketen zündet, analysiert Dieter Nuhr mit Tiefgang das aktuelle gesellschaftliche Geschehen und damit stand das Corona-Virus und durch den Menschen verursachte Absurditäten im humoristischen Fokus.

Gelassen nahm er hin, dass er in der Vergangenheit schon einmal als Leugner unterschiedlichster Art bezeichnet wurde, egal ob bei den Themen Klima, Corona-Virus oder Wissenschaft. Gerade mit Blick auf Corona stellte er mit dem geflügelten Satz fest, „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Er halte viele Corona-Maßnahmen für sinnvoll, doch andererseits für falsch, über richtig und falsch zu urteilen. Shitstorms seien für ihn nicht neu und so ging er in 45 Minuten verschiedensten sonderbaren Entwicklungen in der Gesellschaft auf dem Grund.

Nahtlos übernahm Torsten Sträter, der weniger politisch, aber die Lachmuskeln der Zuschauer gleichsam stark strapazierte. Sträter und Nuhr waren die Sidekicks des jeweils anderen – Comedy mit diesem Doppelpack sieht man auch schon einmal öfter im Fernsehen und so scherzte Sträter als Gast von Nuhrs Sendung: „Heute kann ich die Gags bringen, die entweder zu schlecht oder zu lang fürs Fernsehen sind.“ Das Publikum hatten beide auf ihrer Seite und auch Krebs sorgte am Samstag für Lacher in ungewissen Zeiten.

Vier Tage Sommer-Spezial auf dem Eschweiler Marktplatz war viel Comedy und ein Teil Musik. Walter Danz, der stellvertretend für seine Frau Agnes und Heinz-Peter Wiesen vom federführenden Veranstalter-Team, die Moderation übernahm, zeigte sich dankbar, dass das Publikum so schön an die Corona-Regeln gehalten habe. Ordnungsamt und Platzanweiser hatten mit dafür gesorgt, dass die Reihen, in denen zehn Menschen nebeneinander sitzen durften und die mit dem Mindestabstand hintereinander angeordnet waren, so belegt waren, wie es das Hygiene-Konzept zuließ.

Manuel Hauck