29.05.2020
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Flüssige Sonnenwärme

Das Planschbecken macht es vor: Morgens mit kaltem Wasser aus dem Gartenschlauch gefüllt, ist es an heißen Tagen bald angenehm warm.

Auf dem Dach ist das Prinzip ähnlich: Das kalte Wasser fließt durch Rohrbündel, die mit Glasscheiben geschützt sind, nimmt die Sonnenwärme auf und leitet sie in einen Wasserspeicher im Haus. Der Wasserspeicher bevorratet die Wärme, bis sie durch Aufdrehen eines Wasserhahns abgerufen wird. Diese thermischen Solaranlagen können auch die Heizung im Winter unterstützen. Dann fallen sowohl die Kollektorfläche auf dem Dach als auch der Wasserspeicher deutlich größer aus.

Ob sich die kleine Variante (nur Warmwasserbereitung) oder die große Variante (mit Heizungsunterstützung) lohnt, muss im Einzelfall geklärt werden. Wichtig ist dabei die Anzahl der Personen im Haushalt (je mehr, desto besser). Denn im Sommer - wenn wir die größte Ausbeute an Sonnenwärme haben – brauchen wir nur Warmwasser. Außerdem müssen Bäder und Küche an den zentralen Wasserspeicher angeschlossen sein.

Bei Heizungsunterstützung ist eine Heiztechnik mit niedrigen Temperaturen im Wasserkreislauf (z. B. Fußbodenheizung und/oder gut gedämmtes Haus) von Vorteil. So kann auch die schwache Wintersonne noch einen Beitrag zum Heizen leisten.

Vor einer Entscheidung muss natürlich auch die Eignung des Daches geklärt werden. Neben Statik und Sanierungsbedarf sind Dachneigung und Himmelsrichtung relevant. Erste Informationen zu den letzten beiden Aspekten findet man im Solarpotenzialkataster von Stadt und StädteRegion Aachen. Weitere Fragen, auch zu den Förderprogrammen, beantwortet gerne das altbau plus-Team.

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