23.07.2020
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Gigabit-Glasfasernetz für Eschweilers Schulen wird gebaut

Eschweiler. Unabhängig von der Corona-Pandemie wurde bereits seit rund zwei Jahren daran gearbeitet, das Glasfasernetz in Eschweiler auszubauen. Nach dem Erhalt der ersten Bewilligungsbescheide von Land und Bund geht es jetzt los. Gemeinsam mit dem Telekommunikationsanbieter NetAachen werden die „weißen Flecken“ im Stadtgebiet und alle Schulen in Eschweiler an ein Glasfasernetz mit garantierter Gigabittechnologie angeschlossen.

Für die ca. 200 Haushalte mit einer derzeit noch langsamen Internetanbindung (weniger als 30 Mbit/s) und 11 Eschweiler Schulen werden in den nächsten Monaten 69 km Glasfaserleitungen neu gelegt. Damit soll dann eine sichere und zuverlässige Verbindung mit einer Bandbreite von mindestens 1Gbit/s garantiert werden. Dafür sind rund 35 km Tiefbauarbeiten notwendig. Die Baumaßnahmen erstrecken sich über das gesamte Stadtgebiet vom Blausteinsee bis zum Stadtwald.

„Der zu 90% von Bund und Land NRW geförderte Breitbandausbau ist Teil der Eschweiler Breitband-Strategie und bildet insbesondere für die weitere Digitalisierung und Modernisierung der Schulen eine wichtige Basis“, erklärt Bürgermeister Rudi Bertram.

„Das sind für die Anwohner und die Schulen wirklich gute Nachrichten!“, bestätigt auch der Geschäftsführer von NetAachen, Andreas Schneider.

Die gesamte Baumaßnahme verursacht Kosten von rund 5,9 Millionen Euro. Durch die Förderung von Bund und Land muss die Stadt selbst nur Kosten von ca. 590.000 € aufbringen.

Folgende Schulen werden angeschlossen: Adam-Ries-Schule, GGS Stadtmitte, GGS Weisweiler, Barbara-Schule, KGS Bergrath, KGS Bohl, Don-Bosco-Schule, KGS Dürwiß, Eduard-Mörike-Schule, KGS Kinzweiler, KGS Röhe, Bischöfliche Liebfrauenschule, Astrid-Lindgren-Schule, Erich-Kästner-Schule und Willi Fährmann-Schule.

Die Gesamtschule, die Realschule und das Städtische Gymnasium sind bereits an das bestehende Glasfasernetz angeschlossen.

Michael Uhr