25.06.2020
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Patrick Nowicki: „Sollen öffentliche Parks nachts geschlossen werden?“

Sicherheit und Ordnung sind Themen, die im politischen Raum gerne von den Christdemokraten besetzt werden. Patrick Nowicki, der parteilose, aber von CDU und FDP unterstützte Bürgermeisterkandidat, widmet sich nun solchen Themen: Es geht um Lärm und um Vandalismus  im Eschweiler Stadtpark und auf dem Parkplatz am Blausteinsee. Patrick Nowicki sagt, dass er den Menschen eine bestmögliche Erholung und Möglichkeit, sich zu treffen, wünscht. Er fordert, dass aber für die Probleme Lösungen gefunden werden müssen.

Hier Patrick Nowicki’s ungekürzte Pressemitteilung:

Nach Beschwerden am Blausteinsee und Stadtpark:
Neue Sicherheitskonzepte für öffentliche Plätze erforderlich

Nach den jüngsten Beschwerden über Lärm und Vandalismus am Blausteinsee und im Eschweiler Stadtpark fordert der parteilose Bürgermeisterkandidat Patrick Nowicki, dass Ordnungsamt und Polizei gemeinsam überlegen, wie die Situation endlich befriedet werden kann. „Ich wünsche allen Menschen die bestmögliche Erholung und die Möglichkeit, sich zu treffen, aber dies darf nicht dauerhaft zu Lasten der Anwohner sein“, teilt Nowicki mit, der bei seiner Kandidatur von CDU und FDP unterstützt wird.

Konkret haben ihn Menschen aus der Moltkestraße über Missstände am und im Eschweiler Stadtpark informiert.  Man könne dort kaum an Nachtruhe denken und sei insgesamt „verunsichert“. Die Betroffenen schildern „angstmachendes Gegröle“, „Parolenschreien“ und „lautes Abspielen von Musik“ in der Nacht. Täglich finde man zudem einen verunreinigten Stadtpark vor: leere Alkoholflaschen, benutzte Drogenspritzen, Glasscherben, Müll und mehr. Zudem sei das Inventar im Park immer wieder zerstört. Die Anwohner werden zudem Zeugen von lauten „Alkoholexzessen“, „Streitereien“, „Schlägereien“ und „Vandalismus“. Der Kinderspielplatz im Stadtpark werde kaum genutzt, weil Eltern Sorge um ihre Kinder haben wegen der umliegenden Glasscherben und den Verunreinigungen.

 

Von den Behörden fühlen sich die Anwohner der Moltkestraße allein gelassen. Oft bekomme man von der Polizei und dem Ordnungsamt zu hören, dass man „unterbesetzt“ sei, berichten sie. Mehrmals habe man das Problem im Eschweiler Rathaus gemeldet. Nun haben die Anwohner eine Initiative gestartet und Unterschriften gesammelt. Auch Anwohner der Kaiser- und Marienstraße haben sich beteiligt. Diese Liste soll in Kürze im Rathaus überreicht werden.

Konkret fordern die Anwohner, dass der Stadtpark eingezäunt wird und ein Betretungsverbot von 20 bis 5 Uhr gilt. „Wir möchten wieder einen attraktiven Wohnort haben, mit Sicherheit, Abend- und Nachtruhe und einem ruhigen, familienfreundlichen Park, in dem sich Eschweiler Bürger aufhalten und erholen können“, schreiben die Anwohner.  

Auch in Dürwiß regt sich Widerstand gegen die nächtlichen Ruhestörungen auf dem oberen Parkplatz am Blausteinsee. Dort komme es zu nächtlichen Rennen und lauten Partys, heißt es. In einer Online-Petition unter dem Titel „Ruhe für die Anwohner am Blausteinsee“ sammeln die Anwohner Unterstützung. Wörtlich wird der Missstand so beschrieben: „Es handelt sich im Detail neben dem Hinterlassen von Müll um zu schnelles Fahren, aufheulende Motoren, quietschende Reifen, laute Musik, die Verwendung von Feuerwerkskörpern und Jubelrufen bis weit nach Mitternacht.“  Man wolle als junge Familien ein Zeichen setzen - es dürfe diese Problematik nicht weiter unter den Tisch gekehrt werden.

„Diese Entwicklungen zeigen, dass ein dringender Handlungsbedarf besteht“, meint Bürgermeisterkandidat Patrick Nowicki. Niemand wolle alles verbieten, aber jeder habe sich auch an Regeln zu halten. Um ein starkes gesellschaftliches Zeichen zu setzen, hofft er, dass nun schnellstmöglich ein tragfähiges Konzept von den Behörden vorgestellt wird, das von allen Parteien getragen werden kann. „Auch dass bestimmte öffentliche Plätze in der Nacht geschlossen werden können, darf in der Diskussion kein Tabu sein - nur Kuschelkurs hilft leider nicht immer“, sagt Nowicki.