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Neues Baugebiet am Patternhof wird vorbereitet – Sanierung des Geländes läuft reibungslos.

Eschweiler. Da wo im Jahr 1855 in Eschweiler ein Zinkwalzwerk seinen Betrieb aufnahm soll in den nächste Jahren ein attraktives und City nahes Wohngebiet entstehen. Wo früher Spitzenfußball gespielt wurde und darum herum, soll dann in Ein- und Mehrfamilienhäuser ein neues Zuhause für Bürgerinnen und Bürgern entstehen. Zunächst gilt es jedoch, dem Baugrund zu sanieren.

1855 nahm auf dem Gelände ein Zinkwalzwerk seine Tätigkeit auf, bis 1921 wurde es betrieben. Von 1935 bis 1957 wurde das Gelände von einem Landhandel genutzt. In den 1960er Jahren wurden alle Gebäude bodengleich abgerissen . Die unterirdischen Fundamente, Betonplatten, Kaminbauteile und Bewässerungskanäle wurden nur zugeschüttet. Im Osten der Fläche entstand ein Bolzplatz im westlichen Teil eine Rollschuhbahn. Der ehemalige Fußballplatz ist nicht von diesen Sanierungsarbeiten direkt betroffen.

Insgesamt müssen durch den landeseigenen Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung 8.660 Quadratmeter Boden aufgearbeitet werden. Dabei geht es um Stoffe wie Blei, Zink, teilweise PAKs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und Arsen. Es stellte sich nach Beginn der Arbeiten heraus, dass die Belastungen relativ gering sind und die Schadstoffe problemlos entsorgt werden können. Ein zusätzlicher kleinerer Ölschaden konnte auch bereits beseitigt werden.

Fundament- und Baureste werden im Bereich zukünftiger kleinerer Gebäude bis in eine Tiefe von drei Metern beseitigt, bei größeren Wohngebäuden bis in drei Meter Tiefe. Die Arbeiten sollen bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die dabei entstehenden Koste belaufen sich auf rund 1 Millionen Euro. Diese Kosten werden zu 100% vom Land NRW getragen.