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Pop Art Festival ein Riesenerfolg- 800 Besucher bei Benefizveranstaltung in der entweihten Herz-Jesu-Kirche

Eschweiler. Am 21. Juni 2015 fand der letzte Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche an der Dürener Straße istatt. Seitdem gibt es immer wieder kulturell interessante Veranstaltungen wie Konzerte und Ausstellungen in dem entweihten Gotteshaus.

Jetzt sorgten im Rahmen eines Pop Art Festivals Achim Kegel & Friends für Leben und Farbe. Achim Kegel zeichnet bereits, solange er zurückdenken kann. Inzwischen hat sich der gelernte Grafiker schon seit längerer Zeit auf das Genre Pop-Art spezialisiert.

Es sind u. a. Bilder von Marilyn Monroe, Jimi Hendrix und auch John Lennon entstanden. In der Region Aachen ist Kegel insbesondere durch sein Engagement für das Lokal-Radio bekannt. Hier ist er Pionier und baute in den 90er- Jahren 100,5 – Das Hitradio mit auf.

Und der Mann verfügt über unendlich viele Kontakte, natürlich auch in die Künstlerszene. So kam es auch, dass er von Galerist Roland Schöneberg für das Pop Art Festival ins Boot geholt wurde. Darüber hinaus wurden ebenso die Künstlerinnen und Künstler Ela Rübenach, Gisela Rabstein und Andreas Ganther für den Event angesprochen, die jeweils einige ihrer Exponate zeigten. Garniert wurde die Ausstellung, für die der Eschweiler Kulturmanager Max Krieger, die Türen „seiner“, vom zum Jahresbeginn erworbenen Herz-Jesu-Kirche öffnete, durch eine Fülle toller Music Acts.

Dabei waren die Old Abbey Jazz Men, John F. Ostheide, Hartmut Hermanns, „Way2Radiant“, Violinistin Bärbel Ehlert, Gitarrist Rolf Hohn und die Beatles-Tribute-Band „Get Back“. An den beiden Tagen der Ausstellung fanden mehr als 800 Besucher den Weg in die Kirche, um  diesen kulturellen Leckerbissen zu genießen. Besonders toll war, dass auch der gute Zweck bei dieser Benefizveranstaltung nicht außer Acht gelassen wurde. So kamen durch Spenden und eine Auktion mehrerer Werke, die die Künstler zur Verfügung stellten, insgesamt 1.300 Euro zusammen. Die Musiker und Interpreten, die durch Eventmanager Peter Jumpertz zusammengebracht wurden, verzichteten allesamt auf ihre Gage, so dass die Kosten auf ein Minimum reduziert werden konnten. Darüber hinaus engagierten sich mehrere Unternehmen aus der Region als Sponsoren, denen natürlich der besondere Dank von Achim Kegel & Friends gilt.