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Stadt Eschweiler möchte Baulücken aktivieren

Eschweiler. Eschweiler ist ein zunehmend attraktiver und gefragter Wohnstandort in der Region. Neben der starken Nachfrage nach günstigem Mietwohnraum zieht es immer mehr bauwillige Familien nach Eschweiler, die hier ein attraktives und im Vergleich zu den umliegenden Kommunen noch bezahlbares Wohnbaugrundstück suchen. In den zurückliegenden Jahren wurden so zahlreiche Neubaugebiete in Eschweiler entwickelt und umgesetzt. So wuchs die Einwohnerzahl der Indestadt auch aus diesem Grund in den vergangenen drei Jahren um rund biete in Eschweiler entwickelt und umgesetzt. So wuchs die Einwohnerzahl der Indestadt auch aus diesem Grund in den vergangenen drei Jahren um rund 1000 Personen auf jetzt 58.800 Einwohner*innen.

Dieser Bauboom scheint auf Grund der langanhaltenden Niedrigzinsphase und trotz der stetig steigenden Baukosten nicht abreißen zu wollen. Daher wird die Stadt auch in den nächsten Jahren weitere Baugebiete ausweisen und damit viele attraktive Baugrundstücke für die Schaffung von Wohnraum anbieten können. Gleichzeitig soll jedoch im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Neuflächenverbrauch für die Schaffung von Bauland in Eschweiler auf ein notwendiges Maß reduziert werden. In diesem Spannungsfeld beabsichtigt die Stadt aktuell die Nachverdichtung innerstädtischer Flächen zu fördern und bereits erschlossenes und planungsrechtlich gesichertes Bauland in der Stadt zu aktivieren und einer Wohnnutzung zuzuführen. Die Stadt führt zu diesem Zweck ein Baulandkataster, in dem alle direkt oder potenziell bebaubaren Flächen dokumentiert werden.

Zu den direkt bebaubaren Grundstücken gehören die sogenannten Baulücken. Dies sind unmittelbar bebaubare Flächen innerhalb eines schon zusammenhängenden Bereichs bebauten Ortsteils, die verkehrlich und technisch (Ver- und Entsorgung) erschlossen sind und von der Größe und dem Zuschnitt her eine Wohnbebauung zulassen. Die Stadt hat in der Vergangenheit ihre Baulücken im Eigentum verkauft und somit einer Wohnnutzung zugeführt. Alle Eigentümer solcher Grundstücke werden in den nächsten Wochen einen speziellen Fragebogen erhalten, in dem sie um Stellungnahme zu ihrem Grundstück gebeten werden.