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Stimmung in der „Blaue-Funken-Disco“

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Eschweiler. Ist es ein Zufall, dass die drei „Deftigen Bürger“ dieser Session samt und sonders der Gastronomie zuzuordnen sind? Handelt sich doch bei dieser Zunft um eine für den Karneval existenziell Wichtige, damit die Fünfte Jahreszeit keinesfalls zu einer staubtrockenen Angelegenheit wird. In Theo Rinkens „Loft“ begrüßte der Hausherr gemeinsam mit seinen beiden Amtskollegen Delio Duarte und Jannis Argiriou am Dienstag vergangener Woche ihre Gäste zum Prinzenempfang. Die blau angestrahlte Disco-Kugel an der Decke verwandelte den Saal standesgemäß in eine stimmungsvolle „Blaue-Funken-Arena“, als Prinz Paulo I. mit lautem Täterää und viel Applaus einzog, angekündigt von der Stimme seines Bruders und Zerms Pedro. Die musste nach den Sprach-Anstrengungen der vergangenen Tage allerdings auch erstmal wieder geölt werden. A propos Stimme: Eigentlich wollten die Deftigen Bürger, inklusive der Lersch-Brüder Frank und Marc sowie Michael Esser, ihren Auftritt als „Singende Wirte“ von der Prinzenproklamation als einmaliges Erlebnis verstanden wissen. Aber der öffentliche Druck war dann doch zu groß und die Herren gaben nochmal eine Kostprobe ihres Könnens. Und die gut aufgelegten Inde-Singers zeigten im Jubiläumsjahr ein weiteres Mal, wie man mit 1-A- Schunkelwalzern eine närrische Meute in den Griff bekommt. Das veranlasste einen durchaus poetisch angehauchten Gast zum spontanen, denkwürdigen Zweizeiler: „Man schunkelt gern, man schunkelt oft, am liebsten in des Theos Loft.“