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Unangenehme Sylvester-Nachwehen

Leserbrief

Liebe Eschweiler Bevölkerung,

jedes Jahr zu Sylvester werden Unmengen von Böllern in die Luft gejagt. Auch dieses Jahr. Bei meinem Spaziergang am 04.01.2019 durch Dürwiss bis hin zum Einkaufszentrum am Ortsanfang habe ich leider sehr viele Rückstände dieser Böller gesehen. Nicht nur auf den Bürgersteigen oder in den Gossen, sondern auch auf den Feldern, den Feldrändern und den Wiesen. Auf den Feldern finde ich es besonders schlimm, weil es über das angebaute Tier- oder Menschenfutter wieder in unseren Mägen landet. Nach Sylvester scheinen auch nicht viele Menschen bereit zu sein, den hinterlassenen Dreck wieder aufzukehren, was ich leider nicht nachvollziehen kann.  Am Feldrand in der Straße „Am Fliess“ steht sogar ein Karton voller Restmüll der Böller-Orgie.

Das alles hat nichts mehr mit persönlicher Freiheit zu tun. Egal, was ich Negatives tue und es betrifft nur mich selbst, ist es ok. Aber wenn mein Handeln der Umwelt, den Menschen und den Tieren schadet, ist es nicht mehr meine persönliche Freiheit. Die Deutsche Umwelthilfe hat vor Sylvester vor der vermehrten Feinstaubbelastung durch die Sylvester-Böller gewarnt.

Mein Apell an Sie für nächstes Jahr:

Bitte schränken Sie Ihre privaten  Böller-Aktivitäten ein oder lassen es besser ganz sein.

Man könnte als Alternative ja auch nur ein Feuerwerk pro Stadt oder Ort darbieten und alle Bewohner  kommen zusammen und feiern gemeinsam.

Es wäre schön, wenn sich einige Bewohner diesbezüglich mit der Stadt zusammensetzen würden, um so ein Event zu planen.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit

Waltraud Bracke